Gisela Höhne, Buchautorin und Gründerin des Berliner inklusiven Theaters "RambaZamba" liest am 19. November bei unserer Lebenshilfe aus ihrer Autobiografie
Bedeutet ein eigenes Kind mit Behinderung das Ende aller Träume? Buchautorin und Theaterregisseurin Gisela Höhne gibt am Donnerstag, 19. November, in einer Lesung bei unserer Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e. V. eine eindeutige und eindrucksvolle Antwort.
Rückblick: Die Schauspielerin Gisela Höhne ist 26 Jahre alt, als ihr erster Sohn 1976 in Ost-Berlin zur Welt kommt. Danach ist alles anders: Moritz hat das Downsyndrom. Sie muss ihren geliebten Beruf aufgeben. Aber mit der Liebe zu ihrem Sohn und zum Theater und mit viel Mut und Zuversicht schafft sie es, neue erfolgreiche Wege zu gehen: 1991 gründet Gisela Höhne in Berlin das Theater „RambaZamba“ mit einem Ensemble von Menschen mit Behinderungen und führt es mit einem Team von Gleichgesinnten zu internationaler Berühmtheit.
Im Jahr 2024 veröffentlichte Gisela Höhne ihre Autobiografie und die Geschichte des Theaters unter dem Titel „Dann mit RambaZamba: Theater und Leben zwischen Tiefen und Höhen“. Mit Humor und Einfühlungsvermögen lässt sie uns hinter die Kulissen des von ihr 26 Jahre geleiteten Theaters schauen. Sie erzählt von den tiefen Gefühlen, den Verrücktheiten und fantasievollen Fähigkeiten, mit denen ihre außergewöhnlichen Schauspieler immer wieder verblüffen.
Die Berliner Buchautorin Gisela Höhne liest am 19. November um 19 Uhr in unserer Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e. V. am Standort Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar aus ihrer Autobiografie. Der Eintritt ist frei.