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Lebenshilfe unterstützt Wetzlar als Host Town der Special Olympic World Games 2023


Vertreter*innen der 19 hessischen Host Towns treffen sich in Seligenstadt mit Innenminister Peter Beuth (vorne, 4. v. l.). Auch Sascha Scheffler (vorne, 5. v. l.) von unserer Lebenshilfe ist mit dabei. Foto: Markus Becker

Die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e. V. unterstützt die Stadt Wetzlar als Host Town der „Special Olympic World Games“. Die weltgrößte Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung findet vom 17. bis 25. Juni 2023 in Berlin statt. Eine Woche zuvor kommen somit über 160 Sportler*innen und Betreuer*innen aus Costa Rica in die Domstadt, um zu trainieren und das Gastgeberland kennenzulernen. „Wir freuen uns auf die Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigung und möchten dabei helfen, dass sich die Gäste aus Südamerika im Juni nächsten Jahres in der Domstadt wohlfühlen. Unsere Lebenshilfe verfügt über eine professionelle Infrastruktur für Menschen mit Behinderung und kennt sehr gut deren Bedürfnisse. Insofern möchten wir Wetzlar als Gastgeberstadt dahingehend unterstützen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Thomas Bauer.
Um sich über Möglichkeiten und Herausforderungen als Host Town auszutauschen, trafen sich vor Kurzem Vertreter*innen von 19 hessischen Kommunen in Seligenstadt auf Einladung von Special Olympics Hessen. Deren Präsidenten Silvia Ruppel betonte die „enorme Resonanz auf das Host-Town-Projekt in Hessen und freute sich über die große Resonanz. „Berlin wird die Welt zu Gast haben und 19 hessische Kommunen engagieren sich in vielfältiger Weise. Sie setzen ein starkes Zeichen für ein offenes, respektvolles und demokratisches Miteinander.“  
Hessens Innenminister Peter Beuth rief dazu auf, „Barrieren in den Köpfen“ zu überwinden. „Sport fördert den Zusammenhalt. Die Weltspiele in Berlin bieten eine tolle Gelegenheit, dass Menschen mit Behinderung zeigen können, was sie draufhaben“. Er dankte den hessischen Kommunen, dass sie „mit ihren Ressourcen zur Teilhabe beitragen und Barrieren abbauen.“
Im anschließenden Austausch konnten sich die Vertreter*innen der Kommunen und auch der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e. V. in kleinen Workshops zu den Themen „Barrierefreiheit und Leichte Sprache“, „Inklusiver Sport im Verein“, „Unified Generation“, „Nachhaltige Inklusion“ und „Fördermöglichkeiten durch das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport sowie für Soziales und Integration“ informieren.
In Berlin werden 7000 Athlet*innen aus 190 Ländern in 26 Sportarten an Wettkämpfen teilnehmen.

Klaus Justmann (l.) und Sarah Florian informieren in Seligenstadt über das Thema Barrierefreiheit und Leichte Sprache. Foto: Markus Becker
Sascha Scheffler, Mitarbeiter der inklusiven Öffentlichkeitsarbeit der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg, vor dem offiziellen Plakat der Special Olympics World Games 2023. Foto: Markus Becker

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