Kegelturnier für Menschen mit Beeinträchtigungen

Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg und Kegelsportverein Wetzlar richten landesweites Turnier aus


WETZLAR-HERMANNSTEIN. 100 Sportler mit Handicap und Betreuer haben in der Kreiskegelsportanlage in Hermannstein um Titel und Pokale gekämpft. Zum vierten Mal war die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg in Zusammenarbeit mit dem Kegelsportverein Wetzlar Ausrichter dieses Turniers der „Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Hessen“. Alle Sportler sind geistig oder auch mehrfach behindert.

13 Mannschaften waren am Start. Vier davon stellte die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg, so Beate Egli, Fachkraft für Sport in der Florentine in Braunfels. Sie hatte mit dem Vorsitzenden des Wetzlarer Kegelsportvereins, Jochen Janson, die Organisation inne. Acht Mitglieder sorgten für den reibungslosen Ablauf sowie die Verköstigung der Athleten. Diese waren aus Frankfurt, Schwalmstadt, Offenbach, Korbach, Dautphetal, Limburg, Bebra und Frankenberg angereist.

Nach rund fünf Stunden stehen die Ergebnisse fest
Rund fünf Stunden kämpften die Sportler um die Pokale. In drei Vorrunden und zwei Finalrunden wurden die Platzierungen ermittelt. Dabei waren die Teams mit jeweils fünf Sportlern in vier Gruppen eingeteilt.
Im Finale errangen die Beschäftigten der Dilltalwerkstatt in Aßlar mit 317 Holz die höchste Punktzahl. Sie kamen damit auf Platz eins in der Gruppe drei. Mit 313 Holz hatte die Lebenshilfe Limburg-Dietz in Gruppe zwei die Nase vorn. In der ersten Gruppe siegte die Reha-Werkstatt Frankfurt-Oberrad mit 301 Holz. 292 Holz errangen die Hinterländer Werkstätten Dautphetal als Sieger in der vierten Gruppe.
Ralf Koch, Vorsitzender des Sportkreises Lahn Dill, lobte die Leistungen der Sportler und bescheinigte „Die Stimmung war klasse“.

Bericht: L. Rühl, WNZ